RegistrierungMitgliederlisteAdministratoren und ModeratorenSucheHäufig gestellte FragenZum PortalZur StartseiteZum Chat

Aspies & Co » Aspies in der Öffentlichkeit » Bücher und Filme » "Hochfunktionale Autisten im Beruf" » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
pedro pedro ist männlich
Eroberer/in




Dabei seit: 12 Feb, 2017
Beiträge: 60

"Hochfunktionale Autisten im Beruf" Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Leute,

Im Frühjahr 2015 wurde ich eingeladen einige persönliche Aspekte in das Buch „Hochfunktionale Autisten im Beruf“ (anonymisiert) einzubringen, die ich euch kurz vorstellen möchte ...




8.2. Situationen mit erhöhten Konfliktpotenzial

„Ich denke, dass ich stets bemüht war, mich sachlicher Kritik zu stellen. Das Feedback kann ungemein wichtig sein, um neue Lösungsansätze zu finden. Da ich mich mit dem übertragenen beruflichen Aufgabengebiet stets identifizieren wollte, war es mir auch ein Anliegen konstruktive Verbesserungsvorschläge einbringen zu können.“ (Seite 112)

„Kompromisse sind notwendig und hilfreich, um einen gemeinsamen Nenner finden zu können. Solange die unterschiedlichen Sichtweisen sachlich vorgebracht werden und die Bereitschaft zu einem fairen Kompromiss erkennbar ist, habe ich mich dem nie widersetzt. Leider musste ich aber auch immer wieder erleben, dass der Kompromiss von Einzelnen zur eigenen Übervorteilung missbraucht wird.“ (Seite 115)

8.3. Umgang mit Druck, Fehlern und dem eigenen Perfektionismus

„Ein Team soll den ihm übertragenen Aufgabenbereich gemeinschaftlich bewältigen. Dabei können die Stärken und Schwächen der einzelnen Kollegen nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Es war mir aber auch wichtig, ein vollwertiges Teammitglied zu sein. Ohne dass dies jemand von mir gefordert hätte, versuchte ich die quantitative Arbeit stets zu steigern. Dies führte innerhalb des Teams dazu, dass sich einzelne Kollegen zurücklehnten und die Arbeitsaufteilung zunehmend ungerechter wurde. Da meine Motivation nicht unbemerkt blieb, war ich innerhalb des Konzern ein geschätzter Ansprechpartner, wenn es um die rasche Erledigung von Aufträgen ging. Dies führte dazu, dass ich mich einem vermeintlichen Druck ausgesetzt sah und das Arbeitsaufkommen mit zahlreichen Überstunden zu bewältigen versuchte. Die zunehmende Fehleranfälligkeit und die auftretenden Warnsignale in Form von Unruhe und Schlafstörungen habe ich lange Zeit fahrlässig verdrängt.“ (Seite 11cool

11.1 Individuelle Bedürfnisse am Arbeitsplatz – Reizfilterschwäche

„Die Reizüberflutung im Großraumbüro führte bei mir zu Kopfschmerzen und ich musste immer öfter das Büro kurzzeitig verlassen, um mich zu beruhigen und überhaupt weiterarbeiten zu können. Es war mir natürlich bewusst, dass jene Akustik, die ich als Lärm empfand für andere nicht störend war und diese vielleicht sogar die Stille meiden würden. Ich kann mir lediglich vorwerfen, dass ich kaum jemanden auf die für mich zunehmend belastende Situation aufmerksam gemacht habe.“ (Seite 143).

LG Pedro

_______________
aspie.labut.at

13 Feb, 2017 09:12 22 pedro ist offline Email an pedro senden Homepage von pedro Beiträge von pedro suchen Nehmen Sie pedro in Ihre Freundesliste auf
 
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Aspies & Co » Aspies in der Öffentlichkeit » Bücher und Filme » "Hochfunktionale Autisten im Beruf" » Hallo Gast [anmelden|registrieren]

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 326 | prof. Blocks: 175 | Spy-/Malware: 163
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de

Powered by Burning Board Lite 1.0.2pl3 © 2001-2007 WoltLab GmbH